Mit dem Begriff „Tierkommunikation" ist die Art gemeint, sich auf mentaler Ebene mit einem Tier zu „unterhalten". Vielleicht denkst Du, was ist das wieder Neues? Aber es muss nicht heißen, seit wann verständigen sich Menschen telepathisch mit Tieren, sondern seit wann tun sie es nicht mehr? Denn die Fähigkeit der Gedankenübertragung steckt seit jeher in uns allen. Denk nur mal an Mütter und ihre Kinder. Wie oft wissen sie genau, wenn etwas mit ihrem Kind nicht in Ordnung ist oder ein guter Freund ruft uns an, genau in dem Moment, in dem wir an ihn denken. Wir nennen es dann Intuition. Telepathie ist sozusagen die intensivere Form davon. Sie funktioniert von Mensch zu Mensch ebenso, wie von Tier zu Tier und auch zwischen beiden Lebensformen untereinander.
Bringen wir einem Tier Zuneigung, Wärme oder sogar Liebe entgegen, öffnet sich der Kanal von Herz zu Herz und von Seele zu Seele. Auf dieser Ebene können Gedanken, Gefühle und Vorstellungsbilder übermittelt werden, die dann von dem Kommunikationspartner am „anderen Ende der Leitung“ aufgenommen werden. Während diese Fähigkeit heute noch bei vielen Naturvölkern zu beobachten ist, müssen wir sie erst wieder trainieren, ähnlich einer Fremdsprache.
„Telepathie“ bedeutet wörtlich „fühlen über eine Distanz“. Zeit und Raum sind Begriffe, die unser analytischer Verstand geschaffen hat, um unsere Wirklichkeit zu erfassen. Zeit- und Raumlosigkeit kann unser Verstand nicht erfassen, weil unser Gehirn darauf nicht trainiert wurde. In der Quantenphysik hat man jedoch Elementarteilchen beobachtet, die sich in der Zeit rückwärts bewegen. Wenn wir uns der Möglichkeit öffnen, dass Zeit und Raum anders funktioniert, als wir es bisher geglaubt haben, können wir völlig neue Erfahrungen machen.
Da also die telepathische Übertragung der Daten auch über große Entfernungen funktioniert, ist es nicht nötig, dass der Kommunikationspartner persönlich anwesend ist. So kann der Kontakt auch über ein Foto hergestellt werden oder durch den Halter des Tieres, der es gedanklich mit in das Gespräch mit der Tierkommunikatorin einbindet.
Wenn wir mit unserem Tier eng zusammen leben, wissen wir vieles über seine Bedürfnisse schon intuitiv. Im manchen Situationen jedoch sind wir einfach ratlos und können ein bestimmtes Verhalten unseres Tieres nicht einordnen. Dann hat oft schon allein der gegenseitige Austausch der Gefühle und Gedanken geholfen, eine Situation entscheidend zu verbessern.
In anderen Fällen sind wir möglicherweise emotional zu nah dran, weil unser Tierfreund krank ist, oder es um das Abschied nehmen geht. In solchen Fällen kann es hilfreich sein, zu wissen, wie sich das Tier fühlt, wo und wie sehr ihm etwas weh tut und wie wir es in dieser Situation unterstützen können. Hier kann die Tierkommunikation auch eine wertvolle Ergänzung zu der Behandlung eines Tierarztes oder Tierheilpraktikers sein. Wichtig: Die Tierkommunikation kann und soll einen Besuch beim Tierarzt oder Heilraktiker nicht ersetzen!
Die Amerikanerin Penelope Smith ist die Pionierin auf dem Gebiet der Tierkommunikation. Von ihr stammen wundervolle Bücher wie „Gespräche mit Tieren“, „Tiere als sprechende Gefährten“ und „Tiere erzählen vom Tod“, alle erschienen im Reichel Verlag.
Nach dem von ihr entwickelten System erlernte ich die Tierkommunikation. Meine Ausbildung zur Tierkommunikatorin machte ich bei Christine Tetau, die ihrerseits bei Penelope Smith in den USA lernte.